Vostandswechsel

18. Januar 2011

Liebe Mitglieder und interessierte Leser,

wir freuen uns euch mitzuteilen, dass die Mitgliederversammlung am 12.1.2011 erfolgreich war. Die JU-Stolberg  hat einen Vorstandswechsel vollzogen und sich mit neuen Mitstreitern verstärkt. Der neue Vorstand besteht aus einem jungen, dynamischen Team unter dem Vorsitz von Hans Bruckschen. Wir befinden uns aktuell in der Planungsphase und informieren euch so schnell wie möglich über unsere Aktionen und Ziele für 2011. Solltet ihr jetzt schon Interesse und Ideen haben, mit denen Ihr euch vielleicht einbringen wollte, dann meldet euch bei uns und macht mit.

Wir freuen uns auf euch,

eure Junge Union Stolberg


Mit dem Nachtbus von der Kaiser- in die Kupferstadt

21. Juni 2010

Auszug aus der Stolberger Zeitung vom 21. Juni 2010:

Gute Stimmung bei der Premiere

Neue Nachtbuslinie N 8 wird bereits am ersten Wochenende angenommen. Zusätzliche Fahrten nach Aachen und Stolberg. Attraktives Gewinnspiel.

Von Jürgen Lange

Stolberg/Aachen. Als Erstes stürzen sie sich auf die aktuelle Ausgabe unserer Zeitung. Wann bekommt man schon einmal in aller Frühe um 1.45 Uhr die Stolberger Tagespresse in Aachen in die Hand? Zur Premierenfahrt der Nachtbuslinie N 8, die seit dem Wochenende die Kaiserstadt mit der Kupferstadt verbindet und sich als ideales Angebot für Nachtschwärmer präsentiert. Ein Grund für unsere Zeitung und die Aseag, mit einem kleinen Willkommenspaket die Premiere zu feiern.

Ganz begeistert von ihr zeigt sich Marie Brur aus Münsterbusch. Die 17-Jährige besucht die Schule in Aachen, wo auch die meisten Freunde leben. „Endlich“, sagt sie zu dem neuen Busangebot, das auch den bislang üblichen Transportservice der Eltern entlastet.

Auch der Weg aus der Kupfer- in die Kaiserstadt bietet sich an mit der neuen Nachtbuslinie N8. Denn der um 1.45 Uhr ab Elisenbrunnen verkehrende Wagen erreicht über Eilendorf und Münsterbusch um 2.13 Uhr Rosental und fährt über Atsch wieder zurück nach Aachen; dort startet um 2.45 Uhr am Elisenbrunnen eine weitere Fahrt nach Stolberg (3.13 Uhr), die auf ihrer Rückfahrt über Elisenbrunnen allerdings am Fringsgraben endet. Bei allen Fahrten besteht am Elisenbrunnen der Anschluss an das Netz der übrigen sieben Nachtbuslinien, die in die einzelnen Aachener Stadtteile führen.

Ganz begeistert sind auch die Vertreter von Jungen Liberalen und Junger Union, die die Premierenfahrt zum Feiern nutzen. Immerhin zählten sie zu den politischen Jugendorganisationen, die sich stets stark gemacht haben für dieses Angebot, das auch den Jugendlichen entgegenkommt, die beispielsweise die Aachener Diskotheken oder Kneipenszene besuchen wollen. „Das ist eine große Verbesserung“, freuen sich Claudia Schütze und Carsten Kreitz vom Juli-Vorstand wie auch Frederick Thielen, Marc Delzepich und Sebastian Wosch von der JU: „Wir sind uns sicher, dass die jungen Menschen dieses neue Angebot annehmen werden.“

Kostenfreie Eröffnungsfahrten

Davon sind auch Hermann Paetz und Claus-Dietfried Büttner-Zedlitz überzeugt. Sie sind bei der Aseag verantwortlich für Planung und Verlauf der ganzen roten Flotte und ließen es sich nicht nehmen, auf den kostenfreien Eröffnungsfahrten persönlich die Willkommenstüten mit Infomaterial, Zeitung und nützlichen Accessoires zu überreichen. „Wir haben schon im Vorfeld eine große Resonanz erhalten“, betonte Paetz. Die Anbindung nach Eilendorf fehlte noch im Liniennetz, das die Aseag kontinuierlich ausbaut. „Da war es naheliegend, die Verbindung nach Stolberg auszuweiten“, sagte Büttner-Zedlitz. Paetz zeigte sich zuversichtlich, dass nicht nur die Aseag und ihre Kunden von der attraktiven Anbindung, sondern auch die Gastwirte in beiden Städten profitieren werden.

Von den interessanten Angeboten zu später Stunde kann man sich beispielsweise ein Bild machen, wenn man zu den Gewinnern des Preisrätsels zählt, mit dem die Aseag, die Stolberg-Touristik und unsere Zeitung die Premiere begleiten. Eine Gruppenführung mit dem Nachtwächter durch die Altstadt zählt ebenso zu den Hauptpreisen wie eine Reise für zwei Personen nach Paris mit zwei Übernachtungen und Frühstück im Hotel Elysées Opéra. Und damit man immer über die aktuellen Entwicklungen in Stolberg und der Region informiert ist, gab’s in der Nacht auch jede Menge Gutscheine für ein Schnupperabo unserer Zeitung.

Die JU Stolberg bleibt weiter am Ball und setzt sich für Eure Belange ein!

Wenn auch Du mitarbeiten möchtest sende eine E-Mail an info@ju-stolberg.de

Als größte Jugendorganisation Stadt-, Landes- und Bundesweit kannst Du Dir sicher sein, einen starken Partner für Deine Ideen zu haben.


Spring Explosion

15. Mai 2010

Die Besucher der Spring Explosion vom 07.05.2010 waren sich einig: das DJ-Doppelgespann CJ Chris war einsame Spitzenklasse. In gemeinsamer Arbeit hatten die Junge Union Eschweiler und Stolberg die Party geplant und durchgeführt. „Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis.“ Berichtet der Eschweiler JU-Vorsitzende Thomas Schlenter. „Eschweiler kennt dieses Partykonzept bisher noch nicht. Ich denke, dass wir das ausbauen können. Schön ist, dass uns die JU Stolberg unterstützt hat. Wir haben uns prima ergänzt!“ so Schlenter weiter.

Gegen 23:00 Uhr erschien der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz auf der Fete und stellte fest: „Die Mädels und Jungs haben tolle Arbeit geleistet. Für die Unterstützung bedanke ich mich herzlich!“

Auch einige Mitglieder der JUSOS machten sich auf den Weg zur Spring Explosion 2010. Sie kampierten vor dem Eingang mit SPD-Luftballons und Buttons und forderten kostenlosen Eintritt für all ihre Mitglieder. Als die Gastgeber ablehnten, zog  die Truppe wieder ab und traf sich nach Angaben eines spät kommenden Gastes in der Eschweiler Innenstadt. Dieser Gast berichtete über ein Gespräch der JUSOS in dem ein jungsozialistisches Mitglied sagte: „Schade, dass wir keinen unter sechzehn Jahren dabei hatten. Den hätten wir gerne mal reingeschickt um zu testen wie die JU mit Alkoholausschank an Minderjährige umgeht…“

Doch auch hier wären die Jungsozialisten enttäuscht worden, denn wie bei allen durchgeführten Partys der JU wurde das Jugendschutzgesetz beachtet. „Wie auch bei unserer politischen Arbeit, agieren wir verantwortungsbewusst. Bei unseren Veranstaltungen dieser Art steht die Unterhaltung im Vordergrund, nicht der Alkohol!“ resümiert Daniel Kirch, Geschäftsführer der JU Stolberg.

„Rückblickend haben wir viel Spaß gehabt. Die Zusammenarbeit mit Eschweiler behält auch weiter ihre Tradition!“ resümierte Marc Delzepich, stellvertretender Vorsitzender der JU Stolberg.

Die JU Eschweiler und Stolberg bedanken sich bei ihren Gästen! Ein besonderer Dank geht an das DJ-Team und dem Fotografen Kambiz Javadi.


JU Bezirk Aachen startet in den Landtagswahlkampf

12. April 2010

Hendrik Schmitz, Bezirksvorsitzender der JU, hatte eingeladen und sie kamen alle. Anlass für die Veranstaltung waren die ergänzenden Wahlen für den Bezirksvorstand, um die Mannschaft um Hendrik herum wieder komplett zu machen. Aber mit einem kompletten, starken Bezirksvorstand war der Sonntag noch lange nicht gehalten.

Neben dem Bezirksvorsitzenden und stellvertretenden Landesvorsitzenden der Senioren Union, Norbert Gönnewicht aus Stolberg, der die gute Zusammenarbeit zwischen JU und Senioren Union lobte und weitere Unterstützung zusagte, richtete auch der Ehrenvorsitzende des Vorstands der CDU Mittelstandsvereinigung, Horst Zimmermann aus Stolberg, das Wort an die 40 Delegierten aus den Kreisverbänden.
Der CDU Bezirksvorsitzende Leo Dautzenberg MdB fand passende Worte zum unaufhörlichen Engagement der Jungen Union auf Bezirks- und Landesebene. Er wies noch einmal darauf hin, dass es vor allem im Sinne der Jugend ist, der CDU NRW ihre Stimme zu geben. Nur so könne der von Rot-Grün aufgebaute Schuldenberg wieder abgebaut werden und NRW könne mit der jungen Generation wieder nach vorne schauen.

Aber nicht nur die Lokalmatadoren waren angetreten, um die gute Arbeit im Bezirk zu loben. Besonders erfreulich war der Besuch von David Lüngen,  JU Vorsitzender des Bezirks Bergisches Land. David lobte nicht nur unseren im Land bekannten Einsatz für ein stabiles NRW, er regte auch eine gemeinsame Klausurtagung an, um unsere gute Zusammenarbeit weiterhin zu intensivieren.

Hendrik Schmitz ging in seinem Jahresbericht noch einmal auf das bewegte Wahljahr 2009 ein. „Ich bin stolz auf die Arbeit, die wir bezirksweit vor Ort geleistet haben“, fasste Hendrik zusammen.

Der unumstrittene Höhepunkt der Veranstaltung war der Besuch des Generalsekretärs der CDU NRW, Andreas Krautscheid. Seine kraftvolle Rede war eine gelungene Ergänzung zum Wahlkampfauftakt in Oberhausen. Die Richtung war klar: „wir bringen NRW weiter nach vorne, wir werden weiter regieren!“ Der Generalsekretär stellte sich den Fragen der Delegierten und ging dabei detailliert auf die Situation im Bezirk ein.

Für das passende Ambiente und eine super Verpflegung sorgte die JU Kreis Aachen Stadt als Gastgeberverband. Euch gilt an dieser Stelle unser ganz besonderer Dank.


JuLis Stolberg: “Ein schwarzer Tag für die politische Jugendarbeit”

8. April 2010

Als “schwarzen Tag für die politische Jugendarbeit” bezeichnet der Vorsitzende der JuLis Stolberg Felix Bläsius die Absage der JUSOS zum 1. Jugendpolitischen Abend. Bereits seit knapp einem Jahr machte sich ein organisationsübergreifendes Team aus Mitgliedern der JU, JuLis und JUSOS Gedanken zu einem Abend, der politisch interessierte Jugendliche über die Arbeit der Stolberger Jugendorganisationen informieren soll. Kurz vor dem Termin sagten die JUSOS allerdings ab, da zuvor die Grüne Jugend ihre Teilnahme verweigerte. Diese wiederum monierte, dass die vom Verfassungsschutz beobachtete Linksjugend ['solid] nicht eingeladen wurde.

“Ich hatte gehofft, dass der geplante Jugendpolitische Abend erste Annäherungen der Jugendorganisationen mit sich bringt. Zumahl uns ja von den JUSOS dauernd “Klüngel” mit den JuLis vorgeworfen wird. Die Absage zeigt mir, dass Tim C. Schmitz und sein Team offenbar nicht an einem guten Kontakt mit uns interessiert sind. Stattdessen gibt er sich solidarisch mit der Grünen Jugend und ['solid], von denen man in Stolberg weder etwas hört, noch etwas sieht.” kommentiert Frederick Thielen Vorsitzender der JU die reichlich kurzfristige Absage. Denn Flyer für den Abend befanden bereits im Druck und auch die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren.

Wenn selbst Jungpolitiker nicht mehr zu ihren Zusagen stehen darf man sich nicht wundern, dass viele in der Politik als unglaubwürdig abgestempelt werden.


Stolberg setzt ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit

7. April 2010

500 Bürgerinnen und Bürger waren am Samstag, den 03.04.2010, in Stolberg zusammengekommen um an der vom Bündnis gegen Radikalismus organisierten Demonstration gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit teilzunehmen.

Bürger, Künstler und die Politiker aller demokratischen Parteien setzten an diesem Tag ein Zeichen gegen die ideologisch völlig verblendeten Feinde der Demokratie.

„Wir gehen heute für unsere Freiheit auf die Straße“, so brachte es der stellv. Geschäftsführer der JU Stolberg und Mitglied des Bündnisses gegen Radikalismus, Dominik Bayer, auf den Punkt. Und Marc Delzepich, stellv. Vorsitzender der JU Stolberg ergänze „das hier ist unser Stolberg. Das werden wir nicht den Rechten überlassen.“

Nach der Eröffnungskundgebung auf dem Jordansplatz bewegte sich der Demonstrationszug zum Kaiserplatz, wo eine Abschlusskundgebung und einige künstlerische Darbietungen erfolgten.

An diesem Tag haben die Bürgerinnen und Bürger Stolbergs wieder ganz klar gezeigt: Wir sind Stolberg. Nazis sind es nicht.

Vertreter der JU Stolberg und des DRK mit Städteregionsrat Helmut Etschenberg


Wir sind Stolberg. Nazis sind es nicht!

1. April 2010

Die Junge Union Stolberg sieht es als eine ihrer Pflichten, für Demokratie einzustehen. Das haben wir durch diverse Veranstaltungen und Aktionen gezeigt.

So ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, gemeinsam mit dem Bündnis gegen Radikalismus und allen demokratischen Kräften erneut ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen.

Unterstütze auch Du unseren Protest gegen rechtsradikale Umtriebe in unserer Stadt:


Mit 140 Mitgliedern die deutlich größte Gruppe

13. März 2010

Junge Union sieht sich darüber hinaus auch sehr aktiv in Stolberg. Der Ampel-Koalition im Rathaus will man im Sinne der Jugend genau auf die Finger schauen, aber zur Not tritt man auch der CDU auf die Füße.

Von Jan Schlegelmilch

Stolberg. Vier politische Jugendorganisationen aus Stolberg haben wir im Rahmen unserer Serie bereits vorgestellt. Zählt man alle ihre Mitglieder zusammen, so erreicht man jedoch noch lange nicht die Anzahl an Mitgliedern der letzten Organisation.

Die Junge Union (JU) Stolberg ist mit 140 Mitgliedern die mit Abstand größte politsche Jugendorganisation in der Kupferstadt. Auch im Bund zählt die JU als selbstständiger Verband von CDU und CSU mit 127 000 Mitgliedern die meisten Anhänger. Ein Faktum, auf das man in Stolberg stolz ist, wie der Vorsitzende der JU Stolberg, Frederick Thielen, betont. Ebenso stolz ist Thielen auf das politische Engagement seiner Organisation – auch wenn sich nicht alle 140 Mitglieder gleich stark engagieren. „Man muss zwischen Aktiven und Nicht-Aktiven unterscheiden. Wir haben aber alleine einen 17-köpfigen Vorstand, aus dem auf jeden Fall alle Personen etwas machen“, erzählt Thielen, der das Interesse der Mitglieder an der JU Stolberg vor allem am hohen E-Mail-Verkehr und vielen Zugriffen auf die Internetseite ausmacht.

Über die Homepage der JU ist es auch möglich, Kontakt zur Organisation aufzunehmen. „Man kann uns natürlich auch persönlich auf einer unserer Veranstaltungen ansprechen“, empfängt Thielen Interessenten mit offenen Armen. Der Vorsitzende weist darauf hin, als Mitglied nicht zwangsläufig gleichzeitig ein Anhänger der CDU-Politik sein zu müssen, schließlich ist eine JU-Mitgliedschaft auch unabhängig von einer Mitgliedschaft in der CDU möglich. „Dafür sind wir auch da, um bei jugendpolitischen Themen der CDU auf die Füße zu treten.“

Das soll natürlich nicht heißen, dass das Verhältnis der JU zum Stadtverband und zur Ratsfraktion schlecht sei – im Gegenteil. „Wir haben es geschafft, mehr als die Hälfte des 17-köpfigen Vorstandes als sachkundige und stellvertretende sachkundige Bürger in die Stadtratsfraktion mit einzubringen“, erzählt Thielen, der der JU mittlerweile seit mehr als einem Jahr vorsitzt. „Viele JU-Mitglieder sind auch im Ortsverband aktiv. Das mag man gar nicht denken, aber die CDU in Stolberg ist eine sehr junge Partei. Und wir haben von der CDU schon etwas Freilauf, wir können alles machen.“

Die jungen Stolberger Christdemokraten bei einem Treffen mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: Lukas Rogocki, Frederick Thielen, Christian Jansen, Jürgen Rüttgers, Sven Bienwald, Dominik B. Bayer und Norbert Augusto (v.l.).

Diesen „Freilauf“ hat die Organisation genutzt, um drei „Standbeine“ ihres politischen Engagements zu etablieren. Das erste Standbein stellt die politische Bildung, „darunter fallen Stammtische und Diskussionen“, sagt Thielen. Als zweites Standbein hat sich eine regelmäßige Aktion des Quartals bewährt. So spendeten die jungen Christdemokraten in der Vergangenheit beispielsweise Blut, organisierten Spielrunden im Seniorenheim oder unterstützten die Stolberger Tafel. Das bei der Stolberger Jugend wohl bekannteste Standbein sind derweil die Partys, die die JU regelmäßig organisiert. „Die nächste ‚Summer Sensation‘ ist wieder in Planung“, verrät Frederick Thielen. „Damit bieten wir in Stolberg auch etwas für junge Leute an. Was ist denn sonst für Jugendliche in Stolberg los?“, fragt der Vorsitzende.

Stolberg neu entdecken

Über ihr Veranstaltungsangebot will die JU auch versuchen, Stolberg für junge Leute attraktiver zu machen. Schließlich sei Stolberg vielfältiger und interessanter, als es auf den ersten Blick erscheint, so Thielen. „Wir entdecken Stolberg durch unsere Aktionen auch immer wieder neu.“

Darüber hinaus will die Organisation der Ampel-Koalition im Rathaus im Interesse der Jugend „ganz genau auf die Finger schauen“, sagt Thielen, insbesondere wenn es um die Sparzwänge der Stadt geht. Über das politische Geschehen in Stolberg gäbe es ohnehin immer viel zu besprechen, so Thielen, der sich mit seinen Vorstandskollegen einmal im Monat trifft und mit den JU-Mitgliedern ansonsten sehr viel über das Internet kommuniziert.

Der Kontakt mit anderen politischen Jugendorganisationen in Stolberg ist indes weitestgehend auf die Julis beschränkt. „Zu den Jusos ist leider kein ordentlicher Kontakt möglich“, meint Thielen. Einen Kontakt zur Linksjugend schließt der Vorsitzende aufgrund der politischen Gesinnung aus, mit der neu formierten Jugend der Grünen hat es noch keine Gespräche gegeben.
Den anderen Jugendorganisationen ist die JU nach Frederick Thielen aber nicht nur in der Größe voraus: „Egal in welchem Punkt, wir sind auch die Aktivsten.“

erschienen am 13.3.2010 in der Stolberger Zeitung/ Stolberger Nachrichten


Extremisten im Robin-Hood-Gewand

23. Februar 2010

Stolberg. Zum Thema «Smarter Linksextremismus» hatte die Jungen Union um Frederick Thielen jetzt als Referenten den Krefelder Politikwissenschaftler Dr. Rudolf van Hüllen eingeladen.
Der Extremismusforscher, der Jahre beim Verfassungsschutz in Köln gearbeitet hat, klärte die Anwesenden im Vereinsheim des Spielmannszuges kompetent auf und wies auf gefährliche Komponenten hin, wenn es bei einer der nächsten Wahlen zu einem Bündnis zwischen der Linken und einer anderen größeren Partei käme.

In jeder Gesellschaft gebe es Extremismus, so der Referent. Gefährlich sei die Riesendiskrepanz unter den Leuten. Die Linke seien diskussionsfähige, hochmotivierte Menschen mit Erfahrung, die unter Berücksichtigung von Karl Marx eine andere Sichtweise zur Wirtschafts- und Sozialpolitik hätten. Sie verstünden unter sozialer Gerechtigkeit aber eine soziale Gleichheit.

Während die rechte Szene einfach nur böse sei, stünden die Linken in der Öffentlichkeit weit oben. Ihr extremistischer Charakter zeige sich mehr in den neuen Bundesländern als in den alten. Es gebe ein Gefälle von Nord nach Süd: Linke arbeiteten gegen die Demokratie im Norden mehr, dafür gebe es im Süden mehr Rechtsextremisten. Bundesweit sind es ca. 30.000 Rechtsextremisten, davon in NW 4175. Dennoch bewertet man ihr Potential leicht unterdurchschnittlich.

Die Zahl der Linksextremisten beläuft sich bundesweit auf 106.000. 10.125 davon leben in NRW. Ihre politische Erfolgsgeschichte messe sich an dem starken Zuwachs der letzten Jahre. «Medienzar Gregor Gysi und Oskar Lafontaine» hätten dazu beigetragen, dass sich diese Partei auch im Westen etablieren konnte.

Bilder zum Abend auf Picasa

Laut van Hüllen setzten sich die Linken aus der Ex-PDS, alten SED-Mitgliedern sowie den Autonomen, den Marxisten und anderen Restbeständen zusammen. Man müsse darin zwei ideologische Grundrichtungen unterscheiden. Zum einen seien da die subkulturellen, antistaatlichen und generell gewaltbereiten Anarchisten und Autonomen. Sie forderten eine Ordnung ohne Herrschaft: kein Führer, kein Boss, kein Gott, kein Staat. Auch seien sie gegen die Globalisierung.

Der Hauptfeind der revolutionären Marxisten sei das gegenwärtige Wirtschaftssystem, der Kapitalismus. Sie wollten eine sozialistische Wirtschaft, wissend, dass dies nicht unmittelbar zu erreichen sei. Ihnen sei an einer grundlegenden Transformation der Gesellschaft gelegen.

Um politische Macht zu haben, denke diese Minderheit nach Aussage van Hüllens in langen Zeiträumen und nehme auch Zickzackkurse in Kauf. Als Beispiel brachte er an, dass im Westen die DKP die treibende Kraft war und im Osten die SED. Im Falle einer sozialistischen Gesellschaft wäre Genosse Mies als Ministerpräsident einer sozialistischen Bundesrepublik vorgesehen gewesen. Doch mit der Wende sei alles anders gekommen.

Die Maoisten, Menschen aus dem Arbeitermilieu, und Trotzkisten, die einen Antiamerikanismus verfolgten, hätten sich ebenfalls in der Partei der Linken aufgelöst.

Van Hüllen stellte fest, dass die Linken sich als «Robin Hood der Neuzeit» darstellten durch Begriffe wie Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit, durch das Herausstellen des Guten im Menschen und der Vorgabe die Welt retten zu wollen.

Zum Schluss meinte von Hüllen, dass obwohl die größte Kapazität der Linken in den neuen Bundesländern bestünde, eine Auseinandersetzung mit dieser Partei notwendig sei, da ihre Ideologie extremistische Grundzüge enthalte.

Der Schlussredner Axel Wirtz sagte, dass die Linke «keine demokratische Partei» sei. Es gelte sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen, eine wertgebundene Politik sei vonnöten und es müsse mehr solcher Veranstaltungen geben. Er vergaß nicht auf die Ostermärsche und Wahlen am 9. Mai hinzuweisen.

Erschienen am 21.2.2010 in der Stolberger Zeitung/ Stolberger Nachrichten


Smarter Linksextremismus – die Herausforderung

10. Februar 2010

Quelle: junge-union.de

Am 09. Mai 2010 sind die Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens eingeladen, mit ihrer Stimme den weiteren Kurs unseres Bundeslandes für fünf Jahre zu bestimmen. Bei dieser Wahl steht viel auf dem Spiel. Die Partei „Die Linke“ könnte in Zukunft Koalitionspartner der SPD sein und somit die Geschicke des Landtages entscheidend mitbestimmen.

Doch was will „Die Linke“ eigentlich? Was sind ihre Ziele und warum kann sie die Demokratie gefährden? Um diese Fragen zu klären, lädt die Junge Union Stolberg zu einer Expertenrunde mit dem Titel

Smarter Linksextremismus
Die extremistische Linke als politische Herausforderung in Nordrhein-Westfalen

am Donnerstag, den 18.02.2010, um 19:00 Uhr

im Vereinsheim des Spielmannszug der FF Stolberg I,
Kupfermeisterstraße 4 (Kaplan Dunkel Platz)

ein. Unser Experte an diesem Abend, Herr Dr. Rudolf van Hüllen, wird zu dem oben genannten Thema referieren. Dr. van Hüllen ist als Extremismusforscher beim Verfassungsschutz sowie als Dozent und Publizist der Konrad-Adenauer-Stiftung tätig. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit für eine Diskussion mit ihm und unserem Landtagsabgeordneten Axel Wirtz.

Wir freuen uns über Eure zahlreiche Teilnahme und laden Euch ganz herzlich hierzu ein!

Weiterführende Literatur: “Die Linke stellen” von Dr. Rudolf van Hüllen


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