JuLis Stolberg: “Ein schwarzer Tag für die politische Jugendarbeit”

8. April 2010

Als “schwarzen Tag für die politische Jugendarbeit” bezeichnet der Vorsitzende der JuLis Stolberg Felix Bläsius die Absage der JUSOS zum 1. Jugendpolitischen Abend. Bereits seit knapp einem Jahr machte sich ein organisationsübergreifendes Team aus Mitgliedern der JU, JuLis und JUSOS Gedanken zu einem Abend, der politisch interessierte Jugendliche über die Arbeit der Stolberger Jugendorganisationen informieren soll. Kurz vor dem Termin sagten die JUSOS allerdings ab, da zuvor die Grüne Jugend ihre Teilnahme verweigerte. Diese wiederum monierte, dass die vom Verfassungsschutz beobachtete Linksjugend ['solid] nicht eingeladen wurde.

“Ich hatte gehofft, dass der geplante Jugendpolitische Abend erste Annäherungen der Jugendorganisationen mit sich bringt. Zumahl uns ja von den JUSOS dauernd “Klüngel” mit den JuLis vorgeworfen wird. Die Absage zeigt mir, dass Tim C. Schmitz und sein Team offenbar nicht an einem guten Kontakt mit uns interessiert sind. Stattdessen gibt er sich solidarisch mit der Grünen Jugend und ['solid], von denen man in Stolberg weder etwas hört, noch etwas sieht.” kommentiert Frederick Thielen Vorsitzender der JU die reichlich kurzfristige Absage. Denn Flyer für den Abend befanden bereits im Druck und auch die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren.

Wenn selbst Jungpolitiker nicht mehr zu ihren Zusagen stehen darf man sich nicht wundern, dass viele in der Politik als unglaubwürdig abgestempelt werden.


Stolberg setzt ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit

7. April 2010

500 Bürgerinnen und Bürger waren am Samstag, den 03.04.2010, in Stolberg zusammengekommen um an der vom Bündnis gegen Radikalismus organisierten Demonstration gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit teilzunehmen.

Bürger, Künstler und die Politiker aller demokratischen Parteien setzten an diesem Tag ein Zeichen gegen die ideologisch völlig verblendeten Feinde der Demokratie.

„Wir gehen heute für unsere Freiheit auf die Straße“, so brachte es der stellv. Geschäftsführer der JU Stolberg und Mitglied des Bündnisses gegen Radikalismus, Dominik Bayer, auf den Punkt. Und Marc Delzepich, stellv. Vorsitzender der JU Stolberg ergänze „das hier ist unser Stolberg. Das werden wir nicht den Rechten überlassen.“

Nach der Eröffnungskundgebung auf dem Jordansplatz bewegte sich der Demonstrationszug zum Kaiserplatz, wo eine Abschlusskundgebung und einige künstlerische Darbietungen erfolgten.

An diesem Tag haben die Bürgerinnen und Bürger Stolbergs wieder ganz klar gezeigt: Wir sind Stolberg. Nazis sind es nicht.

Vertreter der JU Stolberg und des DRK mit Städteregionsrat Helmut Etschenberg


Wir sind Stolberg. Nazis sind es nicht!

1. April 2010

Die Junge Union Stolberg sieht es als eine ihrer Pflichten, für Demokratie einzustehen. Das haben wir durch diverse Veranstaltungen und Aktionen gezeigt.

So ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, gemeinsam mit dem Bündnis gegen Radikalismus und allen demokratischen Kräften erneut ein deutliches Zeichen gegen Rechts zu setzen.

Unterstütze auch Du unseren Protest gegen rechtsradikale Umtriebe in unserer Stadt:


Extremisten im Robin-Hood-Gewand

23. Februar 2010

Stolberg. Zum Thema «Smarter Linksextremismus» hatte die Jungen Union um Frederick Thielen jetzt als Referenten den Krefelder Politikwissenschaftler Dr. Rudolf van Hüllen eingeladen.
Der Extremismusforscher, der Jahre beim Verfassungsschutz in Köln gearbeitet hat, klärte die Anwesenden im Vereinsheim des Spielmannszuges kompetent auf und wies auf gefährliche Komponenten hin, wenn es bei einer der nächsten Wahlen zu einem Bündnis zwischen der Linken und einer anderen größeren Partei käme.

In jeder Gesellschaft gebe es Extremismus, so der Referent. Gefährlich sei die Riesendiskrepanz unter den Leuten. Die Linke seien diskussionsfähige, hochmotivierte Menschen mit Erfahrung, die unter Berücksichtigung von Karl Marx eine andere Sichtweise zur Wirtschafts- und Sozialpolitik hätten. Sie verstünden unter sozialer Gerechtigkeit aber eine soziale Gleichheit.

Während die rechte Szene einfach nur böse sei, stünden die Linken in der Öffentlichkeit weit oben. Ihr extremistischer Charakter zeige sich mehr in den neuen Bundesländern als in den alten. Es gebe ein Gefälle von Nord nach Süd: Linke arbeiteten gegen die Demokratie im Norden mehr, dafür gebe es im Süden mehr Rechtsextremisten. Bundesweit sind es ca. 30.000 Rechtsextremisten, davon in NW 4175. Dennoch bewertet man ihr Potential leicht unterdurchschnittlich.

Die Zahl der Linksextremisten beläuft sich bundesweit auf 106.000. 10.125 davon leben in NRW. Ihre politische Erfolgsgeschichte messe sich an dem starken Zuwachs der letzten Jahre. «Medienzar Gregor Gysi und Oskar Lafontaine» hätten dazu beigetragen, dass sich diese Partei auch im Westen etablieren konnte.

Bilder zum Abend auf Picasa

Laut van Hüllen setzten sich die Linken aus der Ex-PDS, alten SED-Mitgliedern sowie den Autonomen, den Marxisten und anderen Restbeständen zusammen. Man müsse darin zwei ideologische Grundrichtungen unterscheiden. Zum einen seien da die subkulturellen, antistaatlichen und generell gewaltbereiten Anarchisten und Autonomen. Sie forderten eine Ordnung ohne Herrschaft: kein Führer, kein Boss, kein Gott, kein Staat. Auch seien sie gegen die Globalisierung.

Der Hauptfeind der revolutionären Marxisten sei das gegenwärtige Wirtschaftssystem, der Kapitalismus. Sie wollten eine sozialistische Wirtschaft, wissend, dass dies nicht unmittelbar zu erreichen sei. Ihnen sei an einer grundlegenden Transformation der Gesellschaft gelegen.

Um politische Macht zu haben, denke diese Minderheit nach Aussage van Hüllens in langen Zeiträumen und nehme auch Zickzackkurse in Kauf. Als Beispiel brachte er an, dass im Westen die DKP die treibende Kraft war und im Osten die SED. Im Falle einer sozialistischen Gesellschaft wäre Genosse Mies als Ministerpräsident einer sozialistischen Bundesrepublik vorgesehen gewesen. Doch mit der Wende sei alles anders gekommen.

Die Maoisten, Menschen aus dem Arbeitermilieu, und Trotzkisten, die einen Antiamerikanismus verfolgten, hätten sich ebenfalls in der Partei der Linken aufgelöst.

Van Hüllen stellte fest, dass die Linken sich als «Robin Hood der Neuzeit» darstellten durch Begriffe wie Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit, durch das Herausstellen des Guten im Menschen und der Vorgabe die Welt retten zu wollen.

Zum Schluss meinte von Hüllen, dass obwohl die größte Kapazität der Linken in den neuen Bundesländern bestünde, eine Auseinandersetzung mit dieser Partei notwendig sei, da ihre Ideologie extremistische Grundzüge enthalte.

Der Schlussredner Axel Wirtz sagte, dass die Linke «keine demokratische Partei» sei. Es gelte sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen, eine wertgebundene Politik sei vonnöten und es müsse mehr solcher Veranstaltungen geben. Er vergaß nicht auf die Ostermärsche und Wahlen am 9. Mai hinzuweisen.

Erschienen am 21.2.2010 in der Stolberger Zeitung/ Stolberger Nachrichten


Smarter Linksextremismus – die Herausforderung

10. Februar 2010

Quelle: junge-union.de

Am 09. Mai 2010 sind die Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens eingeladen, mit ihrer Stimme den weiteren Kurs unseres Bundeslandes für fünf Jahre zu bestimmen. Bei dieser Wahl steht viel auf dem Spiel. Die Partei „Die Linke“ könnte in Zukunft Koalitionspartner der SPD sein und somit die Geschicke des Landtages entscheidend mitbestimmen.

Doch was will „Die Linke“ eigentlich? Was sind ihre Ziele und warum kann sie die Demokratie gefährden? Um diese Fragen zu klären, lädt die Junge Union Stolberg zu einer Expertenrunde mit dem Titel

Smarter Linksextremismus
Die extremistische Linke als politische Herausforderung in Nordrhein-Westfalen

am Donnerstag, den 18.02.2010, um 19:00 Uhr

im Vereinsheim des Spielmannszug der FF Stolberg I,
Kupfermeisterstraße 4 (Kaplan Dunkel Platz)

ein. Unser Experte an diesem Abend, Herr Dr. Rudolf van Hüllen, wird zu dem oben genannten Thema referieren. Dr. van Hüllen ist als Extremismusforscher beim Verfassungsschutz sowie als Dozent und Publizist der Konrad-Adenauer-Stiftung tätig. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit für eine Diskussion mit ihm und unserem Landtagsabgeordneten Axel Wirtz.

Wir freuen uns über Eure zahlreiche Teilnahme und laden Euch ganz herzlich hierzu ein!

Weiterführende Literatur: “Die Linke stellen” von Dr. Rudolf van Hüllen


JU Stolberg bei Rüttgers Neujahrsempfang

1. Februar 2010

Kurz notiert:

Am 19. Januar 2010 lud Jürgen Rüttgers zum Neujahrsempfang im Aachener Eurogress. Die JU Stolberg hat es sich nicht nehmen lassen, den NRW-Landesvater persönlich zu treffen. Rüttgers lobte im Gespräch mit der JU die Arbeit der Stadtverbände. Er selbst habe auch “klein” angefangen und wisse so um die Wichtigkeit des politischen Wirkens in den Städten und Ortschaften. Wir gehen also höchst motiviert in den Landtagswahlkampf!


Chaos statt Sicherheit – Die Pläne der Linkspartei für NRW

10. Januar 2010

Die Linkspartei in NRW hat ein radikales Wahlprogramm beschlossen, auf dessen Basis unsere freiheitliche Grundordnung überwunden und eine andere Gesellschaft errichtet werden soll. Die Linke verunsichert die Menschen, schürt Neiddebatten, ruft zu sozialen Unruhen auf und spaltet unsere Gesellschaft. Würde die Linkspartei die Möglichkeit bekommen, zusammen mit der SPD ihr Programm umzusetzen, so wären die Folgen für Nordrhein-Westfahlen verheerend. Millionen Arbeitsplätze wären gefährdet.

Es ist ein Skandal, dass Frau Kraft und die SPD eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei nicht ausschließen wollen.

Zehn Beispiele zeigen, wohin die Reise nach dem Willen der NRW-Linken gehen soll:

  • Die Linke will alle privaten Hausbesitzer enteignen
  • Die Linke will die Gymnasien abschaffen
  • Die Linke will die freie Schulwahl der Eltern abschaffen
  • Die Linke will Religion als Pflichtfach abschaffen
  • Die Linke will die Droge Haschisch freigeben, „Drogenkunde“ als Schulfach
  • Die Linke will einen Telefonanbieter für alle
  • Die Linke will die Wirtschaft verstaatlichen und so den Sozialismus einführen
  • Die Linke will die kommunale Selbstverwaltung brechen und mehr Zentralismus
  • Die Linke stellt die „Systemfrage“
  • Die Linke will den Verfassungsschutz abschaffen.

Hier geht’s zu den Daten und Fakten.

Die Linkspartei in NRW hat ein radikales Wahlprogramm beschlossen, auf dessen Basis
unsere freiheitliche Grundordnung überwunden und eine andere Gesellschaft errichtet
werden soll. Die Linke verunsichert die Menschen, schürt Neiddebatten, ruft zu sozialen
Unruhen auf und spaltet unsere Gesellschaft. Würde die Linkspartei die Möglichkeit bekommen,
zusammen mit der SPD ihr Programm umzusetzen, so wären die Folgen für
Nordrhein-Westfahlen verheerend. Millionen Arbeitsplätze wären gefährdet. Es ist ein
Skandal, dass Frau Kraft und die SPD eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei nicht ausschließen
wollen. Zehn Beispiele zeigen, wohin die Reise nach dem Willen der NRW-Linken
gehen soll.

Wir sind auch anwesend:

18. Dezember 2009

Wir freuen uns auf das nächste Treffen mit der JU-Eschweiler!


JU Stolberg gedenkt des „Baumes der Einheit“

6. Oktober 2009

Zum Anlass des 20-jährigen Jubiläums des Mauerfalls und im Gedenken an den „Baum der Einheit“ den die Stolberger JU 1990 auf der Frankentalwiese in Stolberg pflanzte, haben sich am letzten Samstag den 03.10.2009 zahlreiche Interessierte versammelt um gemeinsam dem Baum sowie der deutschen Einheit zu gedenken.

Die Eiche wurde seinerzeit vom ehemaligen JU Vorstand unter dem Vorsitzenden Axel Schwartz zum Zeichen beginnender deutscher Einheit und Wegfall der Grenzen gesetzt. In Anwesenheit von Bürgermeister Ferdi Gatzweiler und dem Bürgermeister aus Stolberg im Harz, Ulrich Franke, wurde eine Gedenktafel installiert.

Baum der Einheit

„Viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben vergessen warum dieser prächtig gewachsene Baum hier steht. Wir machen ihn nun kenntlich damit er und seine Symbolkraft nicht verloren gehen.“

Wie Axel Schwartz referierte, wurde der Baum unter anderem auch als Zeichen der Verbundenheit mit unserer Heimatstadt und Stolberg im Harz gesetzt. Dieser Gedanke wurde erfreut von den Mitgliedern der Jungen Union aufgegriffen und eine Studienfahrt in die Partnerstadt ist bereits in Planung. Außerdem brachte der ehemalige JU Vorsitzende die Gäste auf einen neuen Gedanken: „Vielleicht heißt die Frankentalwiese eines Tages „Wiese der Einheit“?“ Bürgermeister Ferdi Gatzweiler griff diesen Gedanken auf und berichtete er wolle den Umstand prüfen lassen.

Als „bemerkenswert“ befand ein anwesender Förster aus Stolberg im Harz den Umstand, dass der Baum bereits nach knapp 20 Jahren Früchte trage.

Anschließend folgten beinah alle Gäste der Einladung des Stolberger Bürgermeisters der offiziellen Gedenkfeier im Rathaus beizuwohnen. Dort war die JU als einzige Jugendorganisation zugegen.


JU Stolberg feiert die Deutsche Einheit

30. September 2009

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der JU!

Zum Anlass des 20-jährigen Jubiläums des Mauerfalls und in Erinnerung an den Baum, den die Junge Union Stolberg am Nationalfeiertag 1990 als Symbol für die aufkeimende deutsche Einheit gepflanzt hat, möchten wir Euch herzlich zu unserer Gedenkaktion am 3.10.2009 um 10:00 auf der Wiese Frankental einladen.

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Wir werden mit den Bürgermeistern der Partnerstädte Stolberg Rheinland und Stolberg im Harz, Herrn Ferdi Gatzweiler und Herrn Ulrich Franke, dem JU-Vorsitzenden von 1990, Herrn Axel Schwartz, und weiteren Gästen den „Baum der Deutschen Einheit“ feierlich mit einer Gedenktafel versehen, um ein deutliches Zeichen für Einheit und Freiheit zu setzen

Auf Euer zahlreiches Kommen freuen wir uns!

Viele Grüße

für die Junge Union Stolberg
Frederick Thielen und Daniel Kirch


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