News der JU Bund

8. Juni 2010

Zu den gestern vorgestellten Sparmaßnahmen der Bundesregierung erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:

„Die Junge Union Deutschlands begrüßt die angekündigten Maßnahmen der Bundesregierung zur Haushaltkonsolidierung und Stabilisierung der Staatsfinanzen. Das erklärte Ziel von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse strikt einzuhalten, ist eine Entscheidung zugunsten der Generationengerechtigkeit. Die JU hat sich stets für die verfassungsrechtlich festgeschriebene Begrenzung der Neu-verschuldung ausgesprochen.

Die bis 2010 geplanten Ausgabenkürzungen in einer Gesamthöhe von 80 Milliarden Euro sind angesichts der horrenden Verschuldung der öffentlichen Haushalte unumgänglich und ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Junge Union sieht die Vorteile der vorgestellten Ausgabenkürzungen vor allem in der Ausgewogenheit der Felder, auf denen gespart werden soll. So sollen sozialstaatliche Maßnahmen zielsicherer als bisher eingesetzt werden. Die Bereiche Bildung und Forschung unterliegen dagegen keinen finanziellen Reduzierungen. Damit wird die Zukunftsfähigkeit unseres Landes in diesen zentralen Aufgabengebieten sichergestellt.

Der Abbau der noch immer fortschreitenden Neuverschuldung muss weiterhin wichtigste Aufgabe jeder Bundesregierung sein, die für sich in Anspruch nehmen will, kommenden Generationen jene Chancen zu erhalten, von denen die jetzige Generation profitiert. Mit den heute vorgestellten Überlegungen setzt die christlich-liberale Koalition ein deutliches Zeichen der politischen Stabilität im Bereich der Finanzpolitik. “


Mitgliederzuwachs gegen jeden Trend!

12. Dezember 2009

Zu den erneut gestiegenen Mitgliedszahlen der Jungen Union erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:

„Gegen jeden Trend bei Parteien, Gewerkschaften und anderen Verbänden verzeichnet die Jungen Union Deutschlands erneut einen Mitgliederzuwachs. Im November haben wir um 104 auf 126.960 Mitglieder zugelegt. Ich danke unseren Kreis- und Ortsvorsitzenden für ihre Leistung, die diese Steigerung möglich gemacht haben.

Ganz besonders bedanke ich mich bei den drei erfolgreichsten Landesverbänden und ihren Vorsitzenden Sven Volmering (Nordrhein-Westfalen, seit Januar plus 1111, im November plus 94 auf 35.412 Mitglieder), Steffen Bilger MdB (Baden-Württemberg, seit Januar plus 169, im November plus 87 auf 11.436 Mitglieder) und Ingmar Jung (Hessen, seit Januar plus 218, im November plus 33 auf 11.175 Mitglieder)! Sie haben bewiesen, dass es gelingt, neue Mitglieder trotz schwieriger Umstände zu gewinnen.

Am Jahresende ist es an der Zeit, innezuhalten und zu bilanzieren. Während unsere Mitbewerber wie die Jusos (Jugendorganisation der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands) seit 742 Tagen ihre Mitgliedszahlen verheimlichen, präsentieren wir unsere Mitgliedsentwicklung im Internet und sorgen für Transparenz.

Zahlreiche Politologen, Parteienforscher und namhafte Journalisten behaupten, dass Jugendliche nicht mehr bereit sind, sich an Jugendorganisationen zu binden. Wir beweisen das Gegenteil – und zwar kontinuierlich Monat für Monat sowie über das gesamte Jahr hinweg.

Klare Aussagen zu Themen wie Generationengerechtigkeit, Videospielen, Dienstpflicht sowie wertegebundener Familien- und Bildungspolitik haben unser Profil in den vergangenen Jahren geschärft. Ich lege allen anderen Vorsitzenden der Jugendorganisationen und anderer gesellschaftlich relevanter Gruppierungen an Herz, auf die Interessen ihrer Mitglieder und ihrer Anhängerschaft einzugehen.

Demokratie lebt vom Mitmachen, vom Diskurs, vom Mitentscheiden und vor allem der Bereitschaft, seine freie Zeit für die Politik zu opfern. Dafür danke ich allen Mitgliedern der Jungen Union Deutschlands im Namen des Bundesvorstandes.”

Weitere Informationen zur Mitgliederentwicklung jetzt auch auf www.junge-union.de und auf www.entscheidung.de.

Auch die JU Stolberg fordert: “Franzi, rück die Zahlen raus!”

Quelle: http://www.junge-union.de


Kritik am Bologna-Prozess berechtigt

17. November 2009

Zu dem in dieser Woche deutschlandweit stattfindenden Bildungsstreik erklären der wissenschaftspolitische Sprecher und der bildungspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Stefan Gruhner und Tom Zeller:

„Für den in dieser Woche deutschlandweit stattfindenden Bildungsstreik der Studierenden haben wir Verständnis. Er sollte aber konstruktiv und nicht konfrontativ ablaufen. Im Mittelpunkt müssen Sachfragen stehen und nicht das Geschrei linker Krawallmacher. Die Zukunft der Hochschulen in Deutschland braucht eine Kultur des Dialogs und nicht der Konfrontation. Vor allem muss beim Protest Rücksicht auf andere Studenten genommen werden; die Streikenden dürfen die Anderen nicht am Studium hindern.

Die Kritik am Bologna-Prozess ist berechtigt. Es gibt in der Umsetzung Optimierungsbedarf, aber der eingeschlagene Weg ist im Grundsatz richtig. Wir müssen sicherstellen, dass die Studieninhalte entschlackt werden und die Reformen in den Hochschulen ankommen. Gegenwärtig ist die Bologna-Reform nur mangelhaft umgesetzt und wird deshalb zu Recht übereinstimmend von Studenten und Dozenten kritisiert. Reglementierung in der Gestaltung des Studiums und ein überbordendes Maß an Bürokratie an den Hochschulen als Konsequenz der Reformbemühungen werden die Akzeptanz des richtigen Weges der Europäisierung des Studiums nicht erhöhen.

Deshalb setzt sich die Junge Union dafür ein, die Realisierung des Bolognaprozesses zu überprüfen und zu optimieren. Mehr Wahlfreiheit für die Studierenden, keine Verschulung, Bürokratieabbau und verbesserte Mobilität bei Studienwechseln innerhalb Deutschlands müssen die Eckpfeiler bei der Weiterentwicklung der Bologna-Reform sein.

Die verantwortlichen Bildungs- und Wissenschaftspolitiker in Bund und Ländern sind deshalb aufgefordert sich einem kritischen Dialog mit den Studierenden in Deutschland zu stellen. Die Junge Union wird sich auf ihrem Deutschlandrat am 4. und 5. Dezember im hessischen Bad Sooden-Allendorf intensiv mit der Weiterentwicklung der Bologna-Reform befassen und entsprechende Forderungen beschließen.

Quelle: http://www.junge-union.de


Deutschlandtag 2009 in Münster

19. Oktober 2009

DLT09

Am vergangen Wochenende fand im Münster der JU Deutschlandtag 2009 mit über tausende Delegierten statt. Für Stolberg waren Jochen Emonds als Delegierter und Frederick Thielen als Gast Zeugen des ansprechenden Events. Drei Tage diskutierten JU-Vertreter der einzelnen Landesverbände über die politische Zukunft der Jugendorganisation und auch der Mutterpartei CDU. Dabei wurde immer wieder bemängelt, dass die Bundeskanzelerin und Vorsitzende der CDU Deutschlands Dr. Angela Merkel ihren Termin abgesagt hatte. Nichtsdestotrotz ließen sich die Delegierten nicht von ihrer Arbeit ablenken und beschlossen neben dem Leitantrag „Politischen Extremismus bekämpfen! Unser Engagement für Demokratie“ noch etliche weitere Anträge die auf der Website der JU Deutschlands einzusehen sind.

„Auf dem Deutschlandtag herrschte eine tolle Atmosphäre! Die Redner waren klasse und die Partys am Abend taten ihr übriges.“ kommentiert Frederick Thielen den DLT 2009. Render waren unter anderem: Edmund Stoiber, Ole von Beust, David McAllister, Prof. Dr. Otto Wulff uvm.


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